Alma Vii, 32
Das Projekt sieht die Umnutzung einer Hofanlage in Alma Vii vor. Sie liegt auf einem langgestreckten, unregelmäßig zugeschnittenen Grundstück mit schmaler Straßenfront. Das Wohnhaus ist von der Straßenflucht zurückgesetzt. Diese für den Ort typische Anordnung ist durch die Topografie und den Grundwasserstand bedingt. Sie prägt das Verhältnis zwischen dem Wohnhaus und der traditionellen Anlage des Hofes, die dem natürlichen Geländeverlauf folgt.
Eine undatierte historische Aufnahme zeigt die heute nicht mehr vorhandene Scheune und die Nebengebäude. Sie waren, von der Straßenflucht ausgehend, entlang des Hangs bis zum Wohnhaus hintereinander angeordnet. Die Aufnahme gibt damit Aufschluss über die ursprüngliche Gliederung der Hofanlage. Durch die Rekonstruktion der Scheune als prägendes Element der örtlichen Siedlungsstruktur soll diese Anordnung wiederhergestellt und die Straßenfront räumlich ergänzt werden.
Das bestehende Volumen des Wohnhauses bleibt erhalten. Ein dem Hauptbau untergeordneter Anbau nimmt die zusätzlichen Nutzungen auf. Die bestehenden First- und Traufhöhen werden beibehalten, sodass sich der Anbau zurückhaltend an den Bestand anschließt und als dessen selbstverständliche Fortsetzung ablesbar ist.











